Mein Body & Mind Ansatz – Körper, Selbstregulation und Gesundheit gemeinsam verstehen
Warum Arbeit über den Körper heute besonders wichtig ist
In unserer modernen Gesellschaft leben Menschen sehr im Kopf. Der Körper wird dabei oft erst wahrgenommen, wenn Beschwerden entstehen. Dabei ist er unser wichtiges Regulationssystem.
Er ist in ständigem Austausch mit dem Nervensystem, das Informationen aus dem Inneren und Äusseren aufnimmt, bewertet und darauf reagiert und passt sich nonstop an. Bewegung, eine entspannte Atmosphäre sowie beruhigende sensorische Rückmeldungen wie Berührung helfen ihm sich in Balance zu halten.
Gerade bei Stress oder Anspannung kann es deshalb hilfreich sein, nicht nur über Gespräche zu arbeiten, sondern auch über körperliche Wahrnehmung und somatisches Erleben.
Viele Formen moderner Stressarbeit und Traumatherapie integrieren heute bewusst den Körper. Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen zunehmend, dass man manchmal über Kognition, so sehr man es auch will, keine Veränderung hervorruft. Integriert man den Körper und den Raum, unser Embodiment und sensorisches System, ist der Mensch besser empfänglich.
Gesunde Basis schaffen für Körper und Psyche
In den letzten Jahren habe ich in meiner Arbeit als Therapeutin viele Beobachtungen gemacht – bei meinen Kundinnen und Kunden, in meinem eigenen Alltag und im Austausch mit meinem Umfeld.
Dabei wurde mir immer deutlicher, wie stark viele Beschwerden mit grundlegenden Faktoren zusammenhängen, die oft zu wenig beachtet werden obwohl man sie sogar zu einem gewissen Teil selbst beeinflussen kann.
Dazu gehören zum Beispiel:
• Bewegung und Haltung auf Basis von biomechanischen Prinzipien
• Körperwahrnehmung und Embodiment
• Stressregulation und Erholung
• Gewohnheiten im Alltag
• Selbstfürsorge und Ernährung
Aus diesen Überlegungen heraus habe ich neben der Massagetherapie ein erweitertes Body & Mind Angebot entwickelt.
Der Körper wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines bio-psycho-sozialen Systems, in dem körperliche und mentale Prozesse und individuelle Konstitution, Erfahrungen, Gewohnheiten und Umweltfaktoren zusammenwirken.
Mein Body & Mind Ansatz
Ein wichtiger erster Schritt besteht darin, deinen Körper wieder in eine gute funktionelle Ausgangslage zu bringen. Zuallererst schauen wir deshalb, dass dein Bewegungsapparat mit Muskeln, Knochen, Faszien, Sehnen und Bändern geschmeidiger und symmetrischer wird und eine myofasziale Balance unterstützt wird. Verspannte Strukturen dürfen sich lösen und du findest Gleichgewicht und Stabilität.
Wir arbeiten daran, dass du:
• ein freieres und natürlicheres somatisches Erleben entwickelst
• dich im Raum aufrichten und stabilisieren kannst
• Spannungen und Blockaden lösen kannst
• dich leichter und ökonomischer bewegst
Spielerisch lernst du deinen Körper besser kennen und Bewegungen präsenter und leichter auszuführen. Viele Menschen erleben dadurch eine neue Form von Körpergefühl: weniger Festhalten, mehr Bewegungsfreiheit und ein klareres Gefühl für sich selbst.
Zusätzlich beschäftigen wir uns mit:
• Stress, Erholung, Selbstregulation
• Embodiment und dem Gefühl, wieder mehr im eigenen Körper anzukommen
• Gewohnheiten, Lebensstil und Selfcare
• der Integration dieser Erfahrungen in den Alltag
Die Einbindung von Natur, Bewegung und frischer Luft
Ich biete die Sessions bewusst auch draussen an. Der menschliche Organismus hat sich in natürlichen Umgebungen entwickelt. Erst spät in der Menschheitsgeschichte verbringen wir den Grossteil unseres Alltags in Innenräumen, oft mit wenig Bewegung und in der digitalen Welt.
In der Umweltpsychologie und Stressforschung wird häufig beschrieben, wie natürliche Umgebungen unsere Aufmerksamkeit, Körperspannung und psychische Ausgeglichenheit positiv beeinflussen können.
Viele Menschen berichten draussen von:
• einem freieren Atem
• einer ruhigeren inneren Aktivität
• mehr Klarheit im Kopf
• einem natürlicheren Körpergefühl
Auch das Gehen draussen spielt eine Rolle. Rhythmische Bewegung, räumliche Weite und die Wahrnehmung der friedlichen Umgebung tragen dazu bei, dass der Organismus aus einem engen, angespannten Zustand wieder in einen offeneren Modus findet.
Meine persönliche Motivation
Mein Interesse für diese Form der Arbeit ist auch aus persönlicher Erfahrung entstanden. Ich habe selbst erlebt, wie Stressreaktionen den Körper beeinflussen können und Verkrampfungen gehabt. Viele Strategien, die ich heute vermittle, habe ich ursprünglich für mich selbst entwickelt.
Besonders wichtig wurden mir das Studium von biomechanischen Prinzipien, das Ausrichten im Raum, Embodiment, Verständnis zum sensomotorischen System und psychosomatische Eigenschaften.
Rückblickend hätte ich mir damals eine Begleitung gewünscht, die über das klassische Modell hinausgeht, einfach einmal pro Woche eine Stunde in einem Raum zu sitzen.
Eine Begleitung, die das Zusammenspiel von Körper, Innenleben und Umwelt ernst nimmt. Die Haltung und Bewegung einbezieht. Und die den Alltag und unsere Gewohnheiten als wichtigen Teil des Ganzen versteht.
Diese Erfahrungen waren ein wichtiger Grund, warum ich diesen Beruf überhaupt gewählt habe und mir über mehr als 15 Jahre ein breites und fundiertes Wissen in den Bereichen Körperwahrnehmung, Bewegungsapparat, Gesundheit und Mental Health angeeignet habe.